Hakahori

Ch-ch-changes

Gelungener Neustart

2016 ist zur Hälfte Geschichte und es ist schon einiges passiert. In der Welt und auch bei mir, in meiner Miniversion von Welt aka Privatleben. Ich bin meiner beschaulichen Single-Wohnung entflohen, näher an Vadder Rhein und gleichzeitig mit meiner besseren Hälfte zusammen gezogen. Die Zusage der neuen Wohnung bekamen wir just am ersten Tag meines neuen Jobs. Das hatte sich nämlich auch geändert, gezwungenermaßen.
Zeit für ein erstes, frisches Resümee.

Klar wird einem erst mal der Boden unter den Füßen entzogen, wenn einem plötzlich an den Kopf geschmissen wird, dass der befristete Arbeitsvertrag nicht, wie erhofft und angedacht, verlängert wird. Rückblickend, ein gutes halbes Jahr später, kann ich aber glücklicherweise behaupten, dass es mich nicht besser hätte treffen können.

Ich war so oder so unzufrieden mit meinem Ex-Arbeitgeber, der Arbeit selbst und auch dem Arbeitsklima. Es ist dem Glück (des Dummen) zu verdanken, dass ich mehr oder minder innerhalb kürzester Zeit eine Jobzusage und somit einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche hatte. Auch in Köln. Diesmal unbefristet.

Um die Vorzüge auf den Punkt zu bringen: Es ist so, wie es eigentlich schon vorher hätten sein sollen. Eine moderne, gepflegte Umgebung, angenehmes Arbeitsklima, nette, humorvolle Kollegen, jede Menge zu tun, Abwechslung, flache Hierarchien. Das wichtigste aber, ist, dass ich mich ernst genommen fühle. Man schenkt mir Vertrauen und verlässt sich auf mich und meine Fähigkeiten. Alles, was ich bisher von meinem Arbeitgeber bzw. von direkten Vorgesetzten nicht kannte. Und dafür allein stehe ich morgens gerne auf und gehe motiviert und mit Freude schaffen.

Natürlich findet man immer ein Haar in der Suppe, je länger man sucht und je genauer man hinsieht. Den perfekten Job kann niemand erwarten. Auch hier gibt es natürlich Kollegen, die die Sympathie von verfaultem Fallobst verströmen, sich selbst aber für den neusten und frischsten Herrenduft der Saison halten. In meinem direkten Arbeitsumfeld habe ich mit solchen Spezies aber glücklicherweise nichts zu tun.

An der Arbeitsfront ist also alles im grünen Bereich. Eine klare Verbesserung zu vorher. Jetzt muss ich nur noch die Probezeit überstehen, dann habe ich den unbefristeten Vertrag in der Tasche und kann mich vollends über diese Entwicklung freuen.

Und wie es an der anderen Front – der Wohnungs-Front – ausschaut, werde ich an anderer Stelle berichten.



1 Kommentar

  1. Dommie sagt:

    Glueckwunsch.
    Gut, dass es schonmal richtig startet.
    Aber schon alleine die angnehmen Kollegen reichen oft aus um sich mit den “Suppenhaaren” zu arrangieren.

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