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Hakahori

Neue Bude

Flur

Seit Februar (ist es schon wieder so lange her?!) teile ich mein Leben und eine brandneue Wohnung mit meiner liebsten Hälfte. Seitdem hatten wir alle Hände voll zu tun, um die Wohnung schnellstmöglich bewohnbar und gemütlich zu machen, was übersetzt so viel heißt, wie: Wir mussten oft die Reise zum nächsten IKEA antreten. Das ordentliche Einrichten ist uns, meiner bescheidenen Meinung nach, bisher sehr gut gelungen. Und das recht schnell.

Anstatt jetzt einen Blog-Eintrag mit aus allen erdenklichen Blickwinkeln aufgenommenen Bildern folgen zu lassen, werde ich mir das je Raum einteilen und diesen dann auch nur teilweise beleuchten. Gläserner Mensch, Privatsphäre, das Internet vergisst nie, yadda, yadda, yadda…

Fangen wir mit dem Raum an, den man als erstes sieht, wenn man die Wohnung betritt: Den Flur. Spannend, ich weiß! Ihr könnt euren Broschengriff wieder lockern.
Im Grunde kann man hier nicht viele Worte verlieren. Es ist nun mal ein stinknormaler Flur. Aufwerten kann man ihn eigentlich nur mit entsprechender Deko. Und da haben wir uns etwas Anormales einfallen lassen.

Nerdig, nicht oder? Aber passend, wie man in den weiteren Blogs feststellen wird. Wir sind nun mal so, nerdig. Dabei sieht es wirklich klasse aus und macht deutlich mehr her als das ein oder andere 08/15-Bild.

Vor über einem Jahr (oder noch länger) haben wir uns für relativ wenig Geld einige Comic-Kisten eines Sammlers unter den Nagel gerissen. Es dauerte Stunden alle zu sichten und doppelte Exemplare auszusortieren. Eine entsprechend große Auswahl an potentiellen Covern für die Wand stand uns also zur Verfügung.
Entweder wechselt man nach einiger Zeit das Motiv oder man hängt weitere Cover auf.

Für Comic-Liebhaber und Nerds also durchaus ein empfehlenswerter Deko-Tipp.


20. November 2016 - Tags:



Hakahori

For the times they are a-changin’

Ruhig ists hier geworden.

Glücklicherweise kann ich mich von dem Vorwurf freisprechen, faul zu sein. So halb. Mein Fokus der vergangenen Wochen lag in den Umbrüchen in meinem Leben. Gemeint ist einerseits die neue Arbeitsstelle (mit der Zeit folgt hierzu ein genauerer Einblick), zum Anderen aber auch eine neue Bleibe.

Zum 1. April wird der Wohnraum gewechselt. Dann geht es endlich in die erste gemeinsame Wohnung, rund 25 km von meinem jetzigen Wohnort entfernt, aber immer noch sehr, sehr, sehr nah an Kölle. Kein Aprilscherz, übrigens.

Damit wird sich in meinem Alltag einiges ändern. Die erste Bleibe, die ich mit meiner besseren Hälfte teilen darf, mit fast 29. Wurde auch langsam Zeit, auch wenn es durchaus Zeiten in meinem (jüngeren) Leben gab, in denen ich an diesen Tag nicht mal zu träumen wagte. Eine Wohnung zu teilen ist eine Sache. Den richtigen Menschen dafür zu finden, eine andere. Aber ich hatte Glück. Übrigens auch mit der Wohnung.

Drei Zimmer verteilt auf knappe 83 Quadratmeter. Eine brandneue Küche ist bereits drin, ein Balkon ist vorhanden. Verkehrsanbindung mit Auto- und Straßenbahn gegeben. Einkaufsmöglichkeiten, sobald man aus der Haustür fällt. Was will man mehr? Bilder folgen sicher mit der Zeit. (Ist Flickr eigentlich noch »a thing«?!)

Bedeutet natürlich auch, dass das der erste Umzug meines komplett angehäuften Hausrats ist. Als ich damals, vor drei oder vier Jahren, meine erste eigene Wohnung beziehen durfte, bestand mein Prüll aus Zeugs aus einem einzigen Zimmer. Und jetzt aus quasi drei Zimmern. Das kann was werden.
Hilfe kann ich von meinen Eltern jedenfalls nicht erwarten. Einerseits sind die auch nicht mehr die Jüngsten und zweitens sind sie offenkundig nicht mit meiner »Lifestyle«-Entscheidung einverstanden. So viel dazu.

Aber wie sagte schon Mutti Merkel: Wir schaffen das!

In diesem Sinne: seht es mir nach, dass hier in der kommenden Zeit weniger los sein wird. Ich werde etwas mit Reallife beschäftigt sein. Gleichzeitig kann man aber nach und nach mit einem Update meinerseits rechnen.


21. Februar 2016 - Tags: , ,



Hakahori

Zwischenbericht

mieten, kaufen, wohnen

Vor einem Jahr habe ich meinen (ersten) Mietvertrag unterschrieben, was mir nicht wirklich wie ein ganzes Jahr vorkommt; vielleicht liegt es ja am Wetter, das eher an Dezember als an März erinnert. Erfolgreich eingelebt und eingerichtet, hat sich die Wohnung inzwischen etwas verändert. Einige Räume mehr, andere weniger. Eigentlich ist man ständig am Verändern, so kommt es mir zumindest vor. Mit ein paar Kleinigkeiten ist man nicht zufrieden oder man findet hier und da noch das ein oder andere Möbelstück/ Dekoelement, was man noch gebrauchen könnte. Das einzige Zimmer, das seit dem Einzug im Großen und Ganzen unverändert geblieben ist, ist das Badezimmer.

Die Küche, die ich ja jetzt deutlich häufiger nutze als noch vor ein paar Monaten, ist bis auf zwei schmale Regale ebenfalls unverändert geblieben. Eine Never-Ending-Story ist und bleibt das Schlafzimmer, das ich auch im Laufe des Jahres noch nicht komplett zufriedenstellend einrichten konnte. Gut, mehr als ein Bett und ein Kleiderschrank braucht so ein Schlafzimmer ja eigentlich auch nicht, aber mir sind das noch ein paar kahle Ecken zu viel. Also habe ich erst mal den Schreibtisch (plus Elemente) ans Fenster gestellt, was mir sehr schnell sehr gut gefiel. Der Ausblick ist nicht zu verachten und hellt die Arbeit sprichwörtlich auf. An die nun frei gewordene Wand, woran auch das Kork-Panorama zu finden ist, habe ich erst mal eine nützliche Kommode gestellt. Ebenfalls nützlich ist die schmale Regal-Ablagefläche am Kopfende des Bettes. Perfekt für Bücher, das Tablet etc. – man spart sich quasi den klassischen Ablagetisch neben dem Bett. Weniger nützlich, dafür aber mit einer verschönernden Wirkung, sind die Jungs aus Pulp Fiction, die die gegenüberliegende Wand zieren.
Das Wohnzimmer habe ich so langsam richtig zusammengewürfelt. Momentan spiele ich noch mit der Idee eines Esstisches. Das ist das einzige, was noch fehlt. Wenn nämlich mal Besuch vorbeischaut (und gegessen wird), was häufiger der Fall ist, kann eigentlich nur auf der Couch gegessen werden. Ein Esstisch ist also eine Überlegung wert. Vielleicht ja zum Geburtstag im Juni.

Abgesehen von der Wohnung selbst, bin ich mittlerweile der Überzeugung, dass man ohne Auto in dieser Ecke aufgeschmissen wäre. Mit einem Fahrrad käme man zwar ohne Probleme von A nach B (zur Arbeit, zum nächsten Supermarkt, zur nächsten Bahnhaltestelle), aber weitere Strecken, wie zum Beispiel in die Kölner Innenstadt, sind mit einem Bike natürlich nicht drin. Jedenfalls nicht als Normalsterblicher, der nicht stundenlang unterwegs sein will. Daher bin ich heilfroh, mein Auto zu haben; auch wenn es oft genug rumzickt. Ein Gefühl der geografischen Abschottung, wie es vielleicht jetzt klingen mag, habe ich aber nicht. Es ist eine ruhige Gegend, ja, aber das stört mich nicht – auch wenn ich nichts dagegen hätte, im Kölner Gewusel zu leben, wenn es auch nur halbwegs bezahlbar wäre.
An der räumlichen Gestaltung wird sich jetzt sicherlich nur noch etwas im Kleinen ändern. Das Bücherregal wird sich ebenso füllen wie der Papierkram auf dem Schreibtisch, nicht wirklich erwähnenswert. Das Jahr ging fix rum und wer weiß, wie es in dreihundertfünfundsechzig Tagen aussehen wird?!


13. März 2013 - Tags:



Hakahori

Angekommen

…die Wochen gingen also dahin und alles ohne einen halbwegs annehmbaren Blogeintrag. Verständlich, führt man sich vor Augen, dass der Tag ums Verrecken nicht mehr als 24 Stunden hergeben will und ich in den vergangenen Wochen so viel um die Ohren hatte, wie nie zuvor in meinem noch ach so jungen Leben. Ein Umzug muss geplant, Sachen gekauft und geschleppt, Wände gestrichen werden. Und da ich das alles mehr oder minder im Alleingang erledigen musste, hat mich das nicht nur Zeit, sondern auch Nerven und vor allem Kraft gekostet.
Aber wenn ich jetzt meinen Blick von der Couch aus schweifen lasse, hat sich das Schuften gelohnt – und das ist die Hauptsache.

Ich bin also drin, in meinem eigenen, kleinen Reich. Der eigentliche Umzug liegt schon eine Woche zurück. Meine Eltern karrten mit mir den sperrigen Rest aus meinem alten Zimmer in meine erste eigene Wohnung. Hier und da wurde noch etwas rumgewerkelt, geschraubt und gebohrt – und am Nachmittag war ich dann allein. Und es hat sich im ersten Moment nicht so erleichternd und befreiend angefühlt, wie ich es mir eigentlich immer vorgestellt hatte. Wenn man – wortwörtlich – sein ganzes Leben lang von Menschen umgeben ist und dann plötzlich von heute auf morgen quasi allein in seinen eigenen vier Wänden steht, fühlt man sich eben auch erst mal allein. Gestrandet. Hinzu kommt noch der große Batzen an unüberschaubarem Chaos, der sich im Kopf und in der Wohnung ausbreitete. Dies muss noch gemacht werden, das muss noch gemacht werden. Ich bin ein Mensch, der da kaum Ruhe gibt, bis alles so ist, wie ich es mir in etwa vorstelle. Insofern ein chaotischer Start mit gemischten Gefühlen.
Die überschwängliche Freude über den Aus- bzw. Einzug blieb also erst mal aus. Zu viel gab und gibt es noch zu tun. Ich rannte von Raum zu Raum und versuchte in das ganze Tohuwabohu wenigstens einen Hauch von Ordnung reinzubringen. An sich hat es auch funktioniert, nach und nach. Und dann, als man irgendwann endlich im Bett lag, fing ich erst an, das alles so langsam zu realisieren und zu verarbeiten. Und ja, ich war allein. Einerseits endlich, andererseits leider. Umstellungen von jahrelangen Gewohnheiten sind nicht von heute auf morgen wegzustecken. Aber es funktioniert; langsam.

In den darauf folgenden Tagen habe ich einen Umzugskarton nach dem anderen entleert und meinen ganzen Kram schon mal dahin gestellt, wo er in etwa auch stehen sollte. Für‘s erste bin ich also eingerichtet und versorgt, wobei ich sicher noch einige Wochen damit beschäftigt sein werde, alles meinen Vorstellungen anzuapssen. Hier und da fehlen noch Bilder oder Möbel, in den ein oder anderen Ecken findet man noch die Überreste vom Chaos. Die Hauptsache ist aber, dass ich erst mal angekommen bin und (so gut wie) alles funktioniert.
Während das Internet seit dem Anschlusstag tadellos funktionierte, wollte das Festnetztelefon nicht so richtig mitmachen. Mittlerweile ist das Problem mit einem neuen Splitter aber gelöst, Gott sei Dank. Da mein Fernseher keinen integrierten DVB-T-Receiver hat, musste auch der erst mal besorgt und eingerichtet werden. Zwar funktioniert auch da jetzt alles, aber wahrscheinlich werde ich eine größere Antenne brauchen, um (wetterbedingte) Störungen auszuschalten. Den ganzen Beitrag lesen »


07. April 2012 - Tags: ,



Hakahori

Sesshaft

Ein Anfang

Nun ist es also doch passiert: es läuft mal etwas so, wie ich es mir (in etwa) vorgestellt habe. Zum ersten März bin ich Hausherr meiner eigenen vier Wände geworden. Ich kann nun also erstmals meine eigene Wohnung betreten, mein eigenes kleines Reich – theoretisch. Praktisch wird sich der Umzug noch etwas hinziehen, denn der kurzfristige Weg ist nicht immer gleich der beste.

Starten wir erst mal das verrückte Zahlen- und Daten-Wirrwarr: Das »kleine Reich« beschränkt sich auf 60m², die sich wiederum auf zwei Zimmer verteilen – KDB (aka Küche, Diele, Bad). Ein überdachter Balkon ist vorhanden, genau so wie ein fester Stellplatz; das Auto immer im Blick – auch wenn es in der Gegend keinen wirklichen Grund zur Sorge gibt. Auch die vierte Etage sei erwähnt, die dann dank eines nicht vorhandenen Aufzugs tagtäglich meine Fitness fördern wird. Hat alles Vor- und Nachteile. Der Aufstieg ist sicher nicht immer prickelnd, aber dafür hat man »über den Dächern« einen netten Blick und niemand kann einem in die Bude glotzen.
Die Lage ist ein gutes Stichwort.
Eine Wohnung am westlichen Rand von Köln, laut Google-Maps ca. 35 bis 40km von meinem jetzigen Wohnort entfernt. Eine eher dörfliche Erscheinung in einer, wie ich finde, perfekten Lage. Nicht nur, dass mein Arbeitsweg dann auf schlappe zehn Minuten schrumpft, direkt um die Ecke finden sich auch alle Geschäfte, die man für den täglichen Bedarf und Einkauf benötigt. Die Wohnung liegt direkt an einer Einbahnstraße bzw. in einer Sackgasse (metaphorische Ironie?), die Ruhe verspricht. Will man mehr davon – von der Ruhe -, bewegt man sich weiter in die westliche Himmelsrichtung. Da warten weite Felder und ein Wald auf einen. Hat man aber mal Bedürfnis auf mehr »Action«, geht es ab in Richtung Osten, denn dort liegt, 10 bis 15 Bahnminuten entfernt, Köln.

Jetzt heißt es also: kreativ werden! Eine völlig leere Wohnung will eingerichtet werden. Nichts leichter als das? Es geht so.
Seit gut einem Jahr schwirren mir schon Einrichtungsideen im Kopf herum, wie ich was wohin stellen will. Dabei kannte ich damals nicht mal die Größe oder gar den Schnitt meiner zukünftigen Wohnung. Jetzt, wo ich darüber im Klaren bin, muss ich natürlich einige Ideen streichen oder Kompromisse eingehen (eben wegen der Größe und dem Schnitt). Kreatives Umplanen trifft es also eher.
Parallel wird jetzt nach und nach jeder Raum gestrichen, während ich dieses Wochenende versuchen werde eine bezahlbare Küche zu bestellen. Da eine Küche meist die längste Lieferzeit hat, ist das immer Schritt Nummer 1. Wenn das erst mal erledigt ist, kann man sich andere Möbel, wie Bett, Kleiderschrank oder Couch immer noch in etlichen Geschäften aussuchen und kaufen. In »normalen« Möbelgeschäften oder IKEA…
Neben dem Einrichten und Planen, muss natürlich noch allerhand anderer, bürokratischer Kram erledigt werden. Strom anmelden, sich beim Einwohnermeldeamt des Kaffs melden, das Auto ummelden, etc. – eben alle über den Umzug informieren, die es wissen sollen oder müssen. Das schließt Freunde natürlich nicht aus. Dass das alles, neben der Arbeit, Stress bedeutet, muss ich ja an dieser Stelle nicht großartig erwähnen. Die Zeit zerrinnt wie Butter in einer heißen Pfanne. Man kommt sonst zu nichts mehr, leider. Aber da muss ich wohl durch.
Je nachdem wann die Küche dann mal bestellt und eingetroffen ist, kann ich auch einziehen. Und das wird sich wohl im April ergeben. Immerhin. Es geht voran. Und dann, wenn erst mal alles an seinem Platz und meine perfektionistische Ader befriedigt ist, kann der erste Besuch empfangen werden.

…hoffen wir also mal, dass weiterhin alles so läuft, wie ich es gerne hätte. Wenn es schon generell im Leben nicht so ist, kann es doch wenigstens mal mit der eigenen Bleibe rund laufen. *aufHolzklopf*


02. März 2012 - Tags: ,